Objekt des Monats Februar 2020

Wachsrelief einer alten Frau unter Glas

Dieses kleine Wachsbildnis einer Frau wird in einem Holzrahmen mit Verglasung aufbewahrt (Schloßmuseum Arnstadt, Foto Thomas Wolf/ Gotha, © JLU Gießen).

Quellen

  • Ulrich Hahnemann: Glaserhandwerk, unter: Regionalmuseum Bad Frankenhausen (Offizielle Internetseite), URL: http://regionalmuseum-bfh.de/glaserhandwerk (zuletzt aufgerufen am: 02.04.2020). Mit einem Auszug aus der Innungsordnung der Glaser von Frankenhausen aus dem 18. Jahrhundert.
  • Johann Hieronymus Lochner: Samlung Merkwürdiger Medaillen Siebendes Jahr 1743. In welcher wöchentlich ein curieuses Gepräg, meistens von modernen Medaillen, ausgesuchet (...). Nürnberg 1743. Digital abrufbar unter folgender URL: http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=urn%3Anbn%3Ade%3Absz%3A16-diglit-278097%7Clog00006 (zuletzt aufgerufen am: 24.04.2020). Ein Nachruf auf den Gothaer Medailleur Johann Christian Koch (1680-1742), der sich nach eigenen Angaben das Anfertigen auf Medaillenentwürfen in Wachs selbst beigebracht hatte. Er verwendete zunächst Schieferplatten, es ist aber auch ein Wachsrelief auf Glas von Koch erhalten (Stiftung Schloss Friedenstein Gotha).
  • Julius von Schlosser: Tote Blicke. Geschichte der Porträtbildnerei in Wachs. Ein Versuch, hrsg. v. Thomas Medicus. Berlin 1993. Hier heißt es, dass spanische Wachskünstler für die Augen und Tränen von Heiligenfiguren im 16. und 17. Jahrhundert teilweise „Venezianer Glas“ (S. 71) verwendeten.
  • Wax model of a plague scene, Europe, 1657, unter: Europeana (Offizielle Internetseite), URL: https://www.europeana.eu/en/item/9200579/tcz3ahy7 (zuletzt aufgerufen am: 02.04.2020).

(JT)

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