Objekt des Monats April 2020

Miniatur eines Raubtiers, Mon Plaisir

Diese in Handarbeit hergestellte Darstellung eines Raubtiers gehört zur Jagdszene der Puppensammlung Mon Plaisir und ist zwischen 1700 und 1750 entstanden (Schloßmuseum Arnstadt, Inv.-Nr. Monplaisir v 28/15, Foto Thomas Wolf/ Gotha, © JLU Gießen).

Quellen

  • Annette C. Cremer: Mon Plaisir. Die Puppenstadt der Auguste Dorothea von Schwarzburg Arnstadt (1666–1751; Selbstzeugnisse der Neuzeit, Bd. 23). Köln u.a. 2015.

  • Rudolf Hoffmann: Thüringer Glas aus Lauscha und Umgebung. Leipzig 1993.

  • Jagdwaffen im Barock – Die Feuerwaffen, unter: Deutsches Historisches Museum (Offizielle Internetseite): https://www.dhm.de/archiv/magazine/jagdwaffen/HTMLs/barock.html (zuletzt aufgerufen am: 05.05.2020).

  • Rainer G. Schöller: Art. Raubtiere, unter: Enzyklopädie der Neuzeit (Online-Version), URL: http://dx.doi.org.ezproxy.uni-giessen.de/10.1163/2352-0248_edn_COM_39021 (zuletzt aufgerufen am: 04.05.2020).

  • Karl-Hans Taake: Solving the Mystery of the 18th-Century Killer „Beast of Gévaudan“, unter: National Geographic (Offizielle Internetseite), URL: https://blog.nationalgeographic.org/2016/09/27/solving-the-mystery-of-the-18th-century-killer-beast-of-gevaudan/ (zuletzt aufgerufen am: 04.05.2020). Der Biologe Taake vertritt die Ansicht, dass es sich bei der Bestie um einen noch nicht ausgewachsenen Löwen gehandelt hat, der vielleicht einer Menagerie entlaufen war.

(JT)

 

April, April! Wir haben uns hier einen Scherz erlaubt: Die Ereignisse in Gévaudan begannen 1767 – über zehn Jahre nachdem die Arbeiten an Mon Plaisir eingestellt wurden. Vermutlich handelt es sich bei dem hier dargestellten, klein und zierlich gearbeiteten Tierchen schlicht um einen Fuchs.

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